Montag, 17. Januar 2011

Rezension - Ohne ein Wort

Name: Ohne ein Wort
Autor: Linwood Barclay
Verlag: Ullstein
Originaltitel (Sprache): No time for goodbye (Englisch)

Seitenzahl: 492
Genre: Psycho-Thriller

Preis: 8,95 €

Klappentext/Kurzinhalt:
"'Ich wollte, Ihr wärt tot!'

Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Zeichen aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück."

Erwartungen und erster Eindruck:
Mein Erwartung waren äußerst niedrig, da ich das Buch von meiner Arbeitskollegin praktisch „aufgedrückt“ bekommen habe. Es sei sauspannend und man könne es kaum aus der Hand legen, sagte sie. Da ich aber auf so was nix gebe, wollte ich mich nun selbst überzeugen.

Eigene Meinung:
Der Autor hält sich nicht lange mit Vorgeschichte auf, sondern kommt gleich zur Sache. Der Prolog schildert das Verschwinden von Cynthias Eltern worauf dann Kapitel 1 schon 25 Jahre später angesiedelt ist. Anfangs ist dem Leser absolut nicht klar, was denn mit der Familie geschehen sein könnte. Man ist somit gezwungen, sich selber etwas auszumalen. Stellenweise wird man auf falsche Fährten geführt, was dem Autor auch sehr gut gelingt.
Die Charaktere kommen glaubwürdig und real rüber. Wobei mich der Ein oder Andere schon etwas genervt hat.
Die ganze Auflösung des Geschehens ist auch nicht an den Haaren herbeigezogen oder driftet ins Mystische ab, wobei ich ab und zu schon mit Grauen daran gedacht hatte, dass irgend so etwas noch ins Spiel käme. Dem ist glücklicherweise nicht so. Auch offene Fragen gibt es am Ende nicht. Alles in Allem ein spannender Roman mit minimalen Längen!

Bewertung:

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